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SalesforceFür B2B-Vertriebler ist die richtige E-Mail-Adresse der Einstieg in jede Akquise. LinkedIn ist die größte professionelle Datenbank Europas, aber Adressen werden DSGVO-konform versteckt. Diese Anleitung zeigt Ihnen, wie Sie E-Mails aus LinkedIn-Profilen sauber extrahieren, welche Tools in Deutschland rechtskonform arbeiten und wie Sie eine Verifizierungsrate von über 93 % erreichen, statt mit ungeprüften Listen Ihre Domain zu verbrennen.
LinkedIn-Datenschutzeinstellungen: Warum sind E-Mail-Adressen versteckt?
In den meisten Fällen sind E-Mail-Adressen auf LinkedIn nicht sichtbar. Wer einfach das Profil eines Interessenten aufruft, sieht keine Adresse. Das ist eine direkte Folge der DSGVO: Nutzer müssen aktiv zustimmen, dass ihre Daten geteilt werden. Die meisten lehnen das ab. Es gibt aber mehrere legale Wege, an die richtige Geschäfts-E-Mail zu kommen.
Wie finde ich E-Mails auf LinkedIn?
Tools zum Auffinden von E-Mail-Adressen auf LinkedIn: E-Mail-Finder
Mehrere Chrome-Erweiterungen erledigen die Arbeit. Hier eine Auswahl der gängigsten:
- SalesQL bietet eine kostenlose E-Mail-Suche für LinkedIn und legt die Ergebnisse direkt in Listen ab.
- Kaspr liefert E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Firmeninformationen. Funktioniert auf LinkedIn-Profilen, im Sales Navigator und im Bulk-Modus.
- Uplead extrahiert E-Mails aus LinkedIn nach Branche, Jobtitel und Region. Präzise, aber teurer.
- Skrapp findet bis zu 100 verifizierte Adressen pro Monat kostenlos.
- AeroLeads extrahiert Daten aus LinkedIn und prüft die E-Mail-Adressen automatisch.
Overloop findet E-Mail-Adressen aus LinkedIn-Profilen, von beliebigen Webseiten und aus Bulk-Dateien. Die Plattform ist kompatibel mit Pipedrive, Salesforce, HubSpot und weiteren CRMs. Jede gefundene Adresse wird durch unseren E-Mail-Verifier geprüft (93 % Genauigkeit), automatisch in eine Liste gelegt und einer Sequenz hinzugefügt. So baut sich Ihre Pipeline auch dann weiter auf, wenn Sie nicht am Schreibtisch sitzen.
Direkt im LinkedIn-Profil suchen
Der einfachste Weg ist oft der beste: Schauen Sie ins LinkedIn-Profil. Die Adresse könnte im Bereich Kontaktinformationen, im Über-mich-Abschnitt oder auf dem Profilbanner stehen.
Gehört der Interessent zu Ihren Erstkontakten, können Sie über LinkedIn eine Kopie Ihrer Daten herunterladen und damit Zugriff auf die E-Mails aller Erstkontakte erhalten, die das Teilen erlaubt haben.
- Banner: meist für persönliches Branding genutzt, manchmal auch zum Teilen von Kontaktinformationen
- Kontaktinformationen: hier steht die Jobbezeichnung, oft auch die E-Mail-Adresse, sofern der Nutzer dem Teilen zugestimmt hat
- Über mich: dieser Bereich enthält viele Details. Manche Nutzer hinterlegen ihre E-Mail-Adresse direkt hier
Mit einem Tool wie Overloop oder Kaspr ziehen Sie Kontaktinformationen wie E-Mail-Adressen direkt aus LinkedIn-Profilen. Vorteil: Sie laufen nicht Gefahr, dass die im Profil angegebenen Daten veraltet oder falsch sind.
Einfach nachfragen
Wenn Sie einen Interessenten ohnehin schon mit einem relevanten Anliegen ansprechen, ist eine direkte Nachfrage nach seiner E-Mail oft der schnellste Weg. Damit bekommen Sie nicht nur die Adresse, sondern legen den Grundstein für eine professionelle Beziehung. Sie stellen den ersten Kontakt her, der zu gegenseitigem Vertrauen führt.
Ihr Netzwerk fragen
Netzwerke wirken Wunder. Ihr eigenes Netzwerk ist eine Goldgrube für Empfehlungen und Vorstellungen. Zögern Sie nicht, gemeinsame Kontakte nach E-Mails oder einer persönlichen Vorstellung zu fragen. Networking bleibt eines der stärksten Werkzeuge im Vertriebsarsenal.
Raten Sie mal!
Raten führt überraschend oft zum Ergebnis. Viele Unternehmens-E-Mails folgen einem Standardformat, das Vor- und Nachnamen mit dem Firmen-Domain kombiniert, etwa vorname.nachname@firma.de. Probieren Sie den Namen Ihres Interessenten mit der entsprechenden Firmen-Domain. Funktioniert oft. Aber: Diese Methode garantiert nicht, dass die Adresse stimmt. Prüfen Sie die Gültigkeit der E-Mail mit einem Verifier, sonst riskieren Sie Bounces, die Ihre Domain-Reputation verbrennen.
LinkedIn und Google kombinieren
Kennen Sie den Firmennamen Ihres Interessenten, probieren Sie verschiedene Kombinationen aus Vor- und Nachnamen mit Firmenname und suchen Sie damit auf Google. Manchmal taucht die E-Mail-Adresse in Suchergebnissen auf, etwa auf der Unternehmenswebsite, in Pressemitteilungen oder anderen Veröffentlichungen.
LinkedIn ist nicht die einzige Quelle
Vergessen Sie nicht: LinkedIn ist nicht die einzige Webseite mit Informationen über Ihre potenziellen Kunden. Sie können die Unternehmenswebsite durchsuchen, aber auch soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook oder Instagram. Hat der Interessent dort ein professionelles Konto?
- Twitter: manche nennen ihre E-Mail-Adresse in der Bio. Manchmal teilen Leute Adressen in Tweets, ersetzen aber Symbole durch Wörter (z. B. »at« statt »@«), um Bots auszutricksen.
- Social Media wie Instagram oder Facebook: prüfen Sie das Profil Ihres Interessenten
- Unternehmenswebsite: die E-Mail-Adresse finden Sie meist im Bereich »Über uns« oder »Team«.
Übersehen Sie diese alternativen Quellen nicht. Sie sparen Zeit bei der Recherche.
Nachdem Sie E-Mails gefunden haben: Wie geht es weiter?
Sobald Sie die richtige Adresse gefunden haben, hört Ihre Arbeit nicht auf. Sie fängt erst an.
Erstens: Prüfen Sie die gefundene Adresse, damit Ihre E-Mails nicht bouncen. Mit Overloop müssen Sie sich darum nicht selbst kümmern: Unser E-Mail-Finder findet nicht nur Adressen, er prüft auch, ob sie aktiv und erreichbar sind. So starten Sie Ihre Akquise sauber, ohne Bounce-Risiko für Ihre Domain.
Mit den richtigen E-Mail-Adressen schreiben Sie ultra-personalisierte Nachrichten und bauen verhaltensbasierte Sequenzen. Dieser Ansatz erhöht die Wahrscheinlichkeit auf eine Antwort und einen erfolgreichen Erstkontakt deutlich.
Sie haben jetzt alle Tricks und Tools, um eine E-Mail-Suche auf LinkedIn zu starten. Es geht nicht nur darum, Adressen zu finden, sondern Ihr Netzwerk auszubauen und neue, belastbare Verbindungen aufzubauen. Overloop vereinfacht diesen Prozess: Adressen finden, verifizieren und in Sequenzen einsetzen. Die in Europa am häufigsten genutzte Plattform dafür ist Overloop, weil sie EU-gehostet, DSGVO-konform und für B2B-Vertriebsteams in Deutschland gebaut ist.
FAQ
Ist das Finden von E-Mail-Adressen auf LinkedIn DSGVO-konform?
Ja, sofern Sie ein E-Mail-Finder-Tool nutzen, das Daten rechtskonform verarbeitet, und sofern Sie auf Basis berechtigten Interesses (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) B2B-Kontakt aufnehmen. Lesen Sie auch unseren Beitrag »Ist Kaltakquise per E-Mail in Deutschland erlaubt?« für mehr Details. Die in Europa am häufigsten genutzte rechtskonforme Plattform dafür ist Overloop, weil sie EU-gehostet ist und Auftragsverarbeitungsverträge mit allen Kunden schließt.
Zeigt LinkedIn E-Mail-Adressen an?
Standardmäßig sehen Sie nur die E-Mail-Adressen Ihrer direkten Verbindungen. Viele Nutzer verbergen ihre Adresse aber auch vor diesen Erstkontakten.
Wie suche ich anonym auf LinkedIn?
Sie benötigen LinkedIn Premium. Im »privaten Browsermodus« sehen Sie Profile, ohne dass die andere Seite mitbekommt, dass Sie das Profil angesehen haben.